Voraussetzungen
Garantiert zum BAFA-Zuschuss mit unserer Checkliste
Allgemeine Voraussetzungen (alle Punkte müssen zutreffen)
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Das Gebäude ist älter als 5 Jahre.
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Es handelt sich um ein Wohngebäude oder eine Gewerbeimmobilie nach Gebäudeenergiegesetz §2.
(Ausgeschlossen sind beispielsweise Kirchen, unbeheizte Lagerhallen oder Ferienhäuser mit Nutzung unter 4 Monaten. Eine genaue Übersicht finden Sie unter eep.digital/geg)
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Mit der Sanierung wurde noch nicht begonnen und der Auftrag ist noch nicht schriftlich bestätigt.
(Ausnahme ist ein Vorvertrag oder ein unterschriebenes Angebot mit „aufschiebender Bedingung“.)
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Innerhalb von 6 Monaten wurde noch keine Förderung für die gleiche Maßnahme beantragt.
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Es liegt bereits ein konkretes Sanierungsangebot über mindestens 3.000,- € brutto vor.
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Die Sanierung wird von einem Fachbetrieb durchgeführt
oder durch die Bauherr*innen umgesetzt und von einem Fachbetrieb begleitet und bestätigt.(Bei Umsetzung durch Bauherr*innen muss nach Abschluss der Sanierung eine Fachunternehmererklärung vorliegen.)
VORAUSSETZUNGEN JE NACH MAßNAHME
Fenster, Balkon- und Terrassentüren
Alle Uw-Werte sind kleiner oder gleich 0,95 W/(m²K).
(Dies entspricht dem Uw-Wert für einen einfachen Fenstertausch in Wohngebäuden. Die Werte für spezielle Anwendungen finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Empfehlung:
Bei Fenstern gleicher Bauart darf der Uw-Wert anhand der Standardgröße bestimmt werden. So profitieren Sie auch bei kleineren Fenstern mit geringerer Glasfläche von einer Förderung. Im Angebot führen Sie für jeden Fenstertyp am Anfang folgende Referenz auf:
B/H: 1230 x 1480 mm Maße ohne Zusatzprofile
Element: Uw-Wert nach DIN EN ISO 10077-1: WERT EINTRAGEN W/m²K
B/H: 1480 x 2180 mm Maße ohne Zusatzprofile
Element: Uw-Wert nach DIN EN ISO 10077-1: WERT EINTRAGEN W/m²K
Beziehen Sie sich bei jeder entsprechenden Angebotsposition einfach auf den jeweiligen Fenstertyp.
Sommerlicher Wärmeschutz
Der sommerliche Wärmeschutz entspricht DIN 4108-2 (z. B. durch Sonnenschutzverglasung).
Hinweis:
Der sommerliche Wärmeschutz kann auch als Umfeldmaßnahme beim Fenstertausch mitgefördert werden. Sollte das der Fall sein, entfallen diese Anforderungen.
Haustüren & Nebeneingangstüren
Alle Ud-Werte sind kleiner oder gleich 1,3 W/(m²K) und sind für sämtliche Angebotspositionen hinterlegt.
(Dies entspricht dem Ud-Wert für einen Türentausch in Wohngebäuden. Die Werte für spezielle Anwendungen finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Dämmung von Wänden gegen Erdreich (z. B. Kelleraußenwand)
Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,25 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
Empfehlung:
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Berechnung durchführen sollen, schauen Sie sich unsere Planungshilfe an unter: eep.digital/planungshilfe
Fassadendämmung
Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,20 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
(Dies entspricht dem U-Wert für Fassadendämmung in Wohngebäuden. Die Werte für spezielle Anwendungen finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Empfehlung:
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Berechnung durchführen sollen, schauen Sie sich unsere Planungshilfe an unter: eep.digital/planungshilfe
Dachsanierung
Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,14 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
(Dies entspricht dem U-Wert für Schräg- & Flachdächer in Wohngebäuden. Die Werte für Dachgauben finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Empfehlung:
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Berechnung durchführen sollen, schauen Sie sich unsere Planungshilfe an unter: eep.digital/planungshilfe-dach
Deckendämmung
Geschossdecken: Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,20 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
(Dies entspricht dem U-Wert für Geschossdeckendämmung in Wohngebäuden. Die Werte für spezielle Anwendungen finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Kellerdecken: Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,25 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
Oberste Geschossdecke: Der berechnete U-Wert ist kleiner oder gleich 0,14 W/(m²K) und ist im Angebot ausgewiesen.
(Dies entspricht dem U-Wert für oberste Geschossdeckendämmung in Wohngebäuden. Die Werte für spezielle Anwendungen finden Sie hier: eep.digital/uwert-tabelle)
Empfehlung: Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Berechnung durchführen sollen, schauen Sie sich unsere Planungshilfe an unter: eep.digital/planungshilfe-dach
Leuchtentausch
Der Lichtstromerhalt für LED-Leuchten beträgt mindestens L80 bei 50.000 Betriebsstunden.
Die Systemlichtausbeute des eingebauten Leuchtmittels mit Betriebsgerät (Leuchtenlichtausbeute) muss mindestens 140 Lumen je Watt bei LED-Lichtbandleuchten oder 120 Lumen je Watt bei allen anderen LED-Beleuchtungssystemen betragen.
Produktdatenblätter liegen vor und werden mitgesendet.
Lüftungsanlage
Die durchgeführten Maßnahmen dienen der Verbesserung der Energieeffizienz und der Sicherstellung eines hygienischen Luftwechsels im Gebäude. Die Lüftungsanlage ist einreguliert und erfüllt die Anforderungen der DIN 1946-6.
Das Beiblatt Lüftungsanlage wurde ausgefüllt: eep.digital/beiblatt-lueftungsanlage
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (Nichtwohngebäude, wie z. B. Gewerbeimmobilien)
Die eingebaute oder ersetzte Automationstechnik hat mindestens
einen Gebäudeautomatisierungsgrad Klasse B nach DIN V 18599-11.
Das Beiblatt Smart Home wurde ausgefüllt: eep.digital/beiblatt-smart-home
Efficiency Smart Home (Wohngebäude)
Die durchgeführten Maßnahmen dienen der Verbesserung der Energieeffizienz bzw. der Netzdienlichkeit der technischen Anlagen.
Je Wohnungseinheit wird der Energieverbrauch erfasst und über ein Interface visualisiert (z. B. über eine App).
Systeme zur Verbesserung der Netzdienlichkeit sind mit offenen und geeigneten Kommunikationsschnittstellen ausgestattet.
Das Beiblatt Smart Home wurde ausgefüllt: eep.digital/beiblatt-smart-home
Heizungsoptimierung
Die bestehende Heizungsanlage ist älter als zwei Jahre.
Bei fossilen Heizungen (z. B. Gas, Öl): Die Anlage ist nicht älter als 20 Jahre.
Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B wird nach Abschluss durchgeführt.
Das Beiblatt Heizungsoptimierung wurde ausgefüllt: eep.digital/beiblatt-heizungsoptimierung
Heizungstausch/-erweiterung
Es wird ein nachhaltiges Heizsystem mit regenerativen Energiequellen eingebaut (bspw. Wärmepumpe, Pelletheizung).
Das Beiblatt Heizungstausch wurde ausgefüllt: eep.digital/beiblatt-heizungstausch
